VSStÖ Salzburg lässt erneut ÖH Koalition platzen

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Vor 14 Monaten hat der VSStÖ Salzburg die damalige Koalition mit der GRAS Salzburg abrupt beendet. Die Aktionsgemeinschaft stellte sich daraufhin der Verantwortung, gemeinsam mit dem VSStÖ die ÖH Salzburg neu aufzubauen und echte Vertretungsarbeit wieder in den Mittelpunkt zu rücken.

In der heutigen Universitätsvertretungssitzung (Studierendenparlament) ließ der VSStÖ Salzburg jedoch erneut eine Koalition platzen – diesmal mit der Aktionsgemeinschaft Salzburg. Der VSStÖ Salzburg stellte Anträge gegen den eigenen Koalitionspartner – drohten mit Abwahl einer AG Referentin. Auch in der jetzigen Sitzung haben sie sich zusammen mit der GRAS Salzburg aktiv gegen Studienvertretungen gestellt. Als Aktionsgemeinschaft haben wir demokratisch gewählte Studienvertretungen immer unterstützt, so ein Vorgehen ist für uns inakzeptabel. Inhaltliche Anträge der Aktionsgemeinschaft selbst fanden keine Mehrheit in der eigenen Koalition mehr. Nun zieht die Aktionsgemeinschaft Salzburg die notwendigen Konsequenzen.

„Es ist wirklich schade, dass machtpolitische Spielchen dem VSStÖ Salzburg wichtiger erscheinen, als sich wirklich Gedanken über die eigentliche Vertretungsarbeit zu machen. Erneut eine Koalition innerhalb von 1 Jahr platzen zu lassen zeigt aber, dass eine beständige Arbeit mit dem VSStÖ Salzburg wohl für niemanden möglich ist“, zeigt sich Paul Oblasser enttäuscht (ehem. Vorsitzender der ÖH Salzburg).
„Die Stimmung ist seit Monaten vergiftet, aber eine Aussprache hat nichts geholfen. Nun wurde uns in wichtigen Abstimmungen die Mehrheit verwehrt und Kampfanträge gegen die eigene Koalition gestellt, obwohl wir ja mit dem VSStÖ Salzburg eigentlich eine Koalitionsmehrheit hätten.“, erklärt Tamara Geiblinger, ehem. 2. stv. Vorsitzende der ÖH Salzburg.

„Wir haben uns sofort der Verantwortung in der ÖH gestellt nach dem letzten Koalitionscrash von rot-grün vor einem Jahr. Eine starke Universitätsvertretung, die sich wirklich auf Studium und Universität konzentriert, wäre heute wichtiger als je zuvor. Dafür braucht es aber auch einen verlässlichen Partner, den wir aber nicht mehr haben.“ schließt Ernst-Georg Lang, Obmann der Aktionsgemeinschaft Salzburg.

Wie es nun innerhalb der ÖH Salzburg weitergeht ist aktuell unklar.

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