EU-Studie: Offener Unizugang hemmt Studienqualität

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Für Gesprächsstoff sorgt eine Studie der Europäischen Union: Der offene Zugang zur Uni hemmt die Studienqualität und widerlegt gleichzeitg die Behauptungen der grün-roten ÖH-Exekutive.

 

An sich ist es keine überraschende Erkenntnis, dass der offene Zugang zur Uni die Studienqualität hemmt, wenn man sich nur einmal die Studienbedingungen in den Fächern ansieht, die besonders im letzten Jahr von den Studienanfängern gestürmt wurden (siehe KoWi). Für die AktionsGemeinschaft Salzburg steht spätestens nach diesem Studienjahr jedenfalls fest, dass überall dort, wo die Studienqualität in großem Ausmaß Einschränkungen unterworfen ist und eine Erhöhung der personellen wie auch räumlichen Ressourcen nicht umgehend möglich ist, Zugangsbeschränkungen für das Bachelorstudium unumgänglich sind.

Fast schon etwas realitätsverweigernd wird vor allem von grün-roter Seite hartnäckig behauptet, dass eine Aufnahmeprüfung für das Bachelorstudium die soziale Durchlässigkeit gefährden würde, sprich dass besonders Kinder aus einkommensschwächeren Familien durch eine Aufnahmeprüfung zum Studium besonders benachteiligt werden würden. Was das Einkommen mit dem Bestehen einer Aufnahmeprüfung zu tun hat, kann von der grün-roten Truppe allerdings nicht schlüssig erklärt werden. "Solidarity Sister" lautet jedenfalls die Parole, welche die roten Genossen der GesWi-StVen plakatieren.

Mit der nun von der Europäischen Kommission veröffentlichen Studie sind unsere ÖH-Dauerdemonstranten nun nicht mehr nur mit dem Problem des logischen Zusammenhangs von Einkommen und Bestehen einer Aufnahmeprüfung konfrontiert, sondern haben sich nun auch mit der Tatsache auseinanderzusetzen, dass sich ihre Behauptung schlicht als falsch herausgestellt hat. Trotz des freien Uni-Zugangs ist laut EU-Studie die soziale Durchlässigkeit an den FH, wo Studienplätze beschränkt und die Bewerber nach Leistung selektiert werden, deutlich besser als an den Unis mit ihrem weitestgehend freien Zugang.

Für uns Studierenden bedeutet das, dass unsere Glaubwürdigkeit und unser Ansehen in der öffentlichen Wahrnehmung durch die Dauerprotestierer der grün-roten ÖH-Exekutive nun nach den Hörsaalbesetzungen abermals massiv angekratzt wurde. Es ist ein Spiel mit der Angst, welches hier von der ÖH-Exekutive mit Aufrufen zu Demonstrationen und Soldiarität gegen die jeweilige Leitung im Wissenschaftsministerium gespielt wird. Seriöse Studierendenvertretung wird dadurch nahezu unmöglich, da berechtigte Anliegen der Studierenden so schlicht nicht mehr ernst genommen werden.

Zum Bericht des ORF

 

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AG, Salzburg