Juliana Naglmayr

Spitzenkandidatin der AktionsGemeinschaft Salzburg

Die 22 jährige Juliana Naglmayr ist die Spitzenkandidatin der AktionsGemeinschaft Salzburg. Sie studiert Lehramt Germanistik, Geographie und Geschichte. Als bildungspolitische Referentin an der ÖH Salzburg konnte sie bereits Erfahrungen sammeln. Aktuell ist Juliana 2. stv. Vorsitzende der Curricularkommission Lehramt und engagiert sich als bildungspolitische Referentin an der ÖH FH Salzburg.  In diesem Interview spricht Juliana über ihre Erfahrungen und Forderungen für eine bessere Uni.

Wie bist du zur AktionsGemeinschaft gekommen?

Die Aktionsgemeinschaft ist mir gleich in den Anfangswochen als Erstsemestrige an der Uni aufgefallen. Neben der mittlerweile schon berühmten AG – Sackerl Verteilaktionen organisiert sie das ganze Jahr über coole Partys, Veranstaltungen und Beratungen an der Uni. Gerade bei meinem Studienbeginn war ich darüber sehr froh, konnte dabei viele neue Leute aus dem Studium kennenlernen und offene Fragen bezüglich des Studiums klären. Das viele Engagement und die Motivation dieser Gruppe haben mich schnell beeindruckt und so dauerte es eigentlich nicht lange, bis ich mich dazu entschied, auch ein Teil dieser Gruppe zu werden.

Was waren deine besten Erlebnisse in der AktionsGemeinschaft?

Ein absolutes Highlight für mich war das letzte NaWi Fest. Dabei wurde die Uni von der alltäglichen Lerneinöde zum nächtlichen Hotspot für hunderte Studierende. Es hat nicht nur Studierende verschiedenster Studienrichtungen zusammengebracht, sondern auch uns als Team mehr miteinander verbunden. Neben den Großveranstaltungen sind es aber auch die kleinen Dinge, die ich definitiv zu den besten Erlebnissen zählen würde. Beispiele dafür wären die AG – Sackerl Verteilaktionen zu Semesterbeginn, wo du vielen mit einer einfachen Sache ein Lächeln auf die Lippen zauberst, oder die Verzweiflung durch ein Beratungsgespräch verschwinden lässt.

Was bedeutet für dich die ÖH?

Kurz gesagt: Potenzial nach oben! Die gesetzliche Interessensvertretung kann viel direkt für die Studierenden vor Ort machen, veranstalten und verbessern. Sowohl in der Bundesvertretung als auch in Salzburg wird stattdessen lieber „die Welt gerettet“, Klientelpolitik betrieben und die ÖH Gelder aller werden zweckentfremdet. Für mich muss die ÖH dieses Geld und ihre Energie wieder für uns Studierenden einsetzen. Für diese Vision trete ich bei der ÖH Wahl an und dafür stehen wir als AG.

Wie konntest du dich in der Vertretung der Studenteninteressen bis jetzt einbringen?

Als bildungspolitische Referentin war ich genau während den großen Lehramtumstellungen in der ÖH aktiv, konnte viel direkt helfen und unterstützen, Fragen und Unklarheiten klären – was auch die Unterstützung der vielen Studienvertretungen beinhaltet hat, die großartige Arbeit als erste Anlaufstelle leisten. Daneben durfte ich auch bei vielen ÖH Veranstaltungen mitwirken: Lange Nacht der Bibliothek, Infoveranstaltungen und Workshops für Studienanfänger. Und letztlich war es mir auch möglich mit vielen Stellen für  bessere Bedingungen zu verhandeln: Bibliothek, Landesschulrat, an Fachbereichen und in Gremien.
Aktuell bringe ich diese Erfahrungen in der ÖH FH Salzburg ein.

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Was sind deine persönlichen Anliegen und Ziele für eine bessere Uni?

Mir persönlich sind verschiedene Themen wichtig, die auch immer wieder von vielen Mitstudierenden als großes Problem bezeichnet werden:

Mobilität und Studententicket – ein österreichweites Studententicket ist schon längst überfällig! Es wird immer mehr Mobilität verlangt, jedoch keine finanzielle Entlastung geboten

Flexible Uni – Voraussetzungsketten, zu hohe Anwesenheitspflicht und ein verschultes System engt viele ein, gerade wenn man arbeiten muss oder sein Studium selbst organisieren möchte

Bibliothek – es muss zukünftig auch möglich sein, die Wochenenden sinnvoll für das Studium zu nutzen, bzw. in stressigen Zeiten auch die Nächte in der Bibliothek durchlernen zu können.

Gendern – es sollte jedem selbst überlassen sein, wie er seine Arbeit gestaltet und wie er schreibt und sich äußert.

Wie verbringst du deine Freizeit und was sind deine Hobbys?

Hauptsache nicht zuhause rumsitzen! Ich liebe es neue Sachen auszuprobieren und unter Leuten zu sein.
Die Vielfalt des Sports bildet dafür die beste Angriffsfläche. Von Judo über Joga ist wohl kaum eine Sportart von mir verschont geblieben. Aktuell bevorzuge ich meinen Puls durch Volleyball, Bergsteigen oder Schifahren zu beleben.

Eine weitere große Leidenschaft ist wohl die Musik. Schon als kleines Mädchen war ich eine begeisterte Sängerin und feilte unter der Dusche an meiner Stimme. Heute bin ich mit zwei Jungs in Form einer Band unterwegs und sorge für die richtige Stimmung auf diversen Veranstaltungen.

Ruft mich zur Abwechslung mal nicht die Sporthalle, der Berg oder die Bühne verbringe ich am liebsten die Zeit unter der Gesellschaft meiner Freunde und Familie oder erkunde neue Länder durch einen Spontan-Trip ins Nirgendwo.
Aktuell bringe ich diese Erfahrungen in der ÖH FH Salzburg ein.

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