Orchideen- und Magnetstudien
Donnerstag, den 14. Januar 2010 um 23:54 Uhr
Rekord: In diesem Semester gibt es rund 2100 Studierende mehr. Die Frauen sind nach wie vor in der Überzahl.
Auch in diesem Semester setzte sich der Trend steigender Studentenzahlen fort und kletterte verglichen zum vergangenen Sommersemester um 17 Prozent von 12.452 ordentlichen Studierenden auf 14.609 ordentlich Studierende. Als ordentlich studierend werden jene Studierende gewertet, die Diplomstudien, Bachelor-/Bakkalaureatsstudien, Master-/Magisterstudien und Doktoratsstudien absolvieren.
In diesem Wintersemester sind 9214 Frauen und 5395 Männer eingeschrieben, über die Hälfte der Immatrikulierten, nämlich 63 Prozent der Studierenden, sind somit weiblich. Hierbei handelt es sich im Vergleich zu vergangenen Semestern um einen recht konstanten Wert.
Herkunft der Studierenden
Die österreichischen Studierenden stammen primär aus dem Bundesland Salzburg und darauf folgend aus Oberösterreich.
Die ausländischen Studierenden kommen zum Großteil aus dem Eu-Ausland, wobei die Mehrheit davon, nämlich 2906 Immatrikulierte, aus Deutschland stammt. Die Anzahl ausländischer Studierender der vergangenen Semester vergleichend ist aktuell ein rapider Anstieg zu verzeichnen. Dies mag verschiedene Gründe, wie die Grenznähe Salzburgs, entfallene Studiengebühren, wie auch Numerus Clausus Flüchtlinge, zur Ursache haben.
Rekordwert
Mit 3089 neuzugelassenen ordentlichen Studierenden wurde in diesem Jahr ein Rekordwert erzielt. Davon bildet mit 394 Neu-Immatrikulierten heuer die Kommunikationswissenschaft den größten Erstsemesterjahrgang der Universität Salzburg, gefolgt von Recht und Wirtschaft mit 248, Psychologie mit 201, Pädagogik mit 181 und Soziologie mit 100 Erstsemestern.
Mit 1400 Immatrikulierten im Bachelorstudium ist der Fachbereich Recht und Wirtschaft der mit Abstand größte FB der Universität Salzburg, im Diplomstudium sind die Rechtswissenschaften führend und mit 601 Studierenden die Kommunikationswissenschaft in den Masterstudien. Die am meisten belegteste Studienart ist mit 1729 Studierenden die Kommunikationswissenschaft (KoWi).
Doch neben den sehr gefragten Studien gibt es auch Exoten an der Universität Salzburg. So sind gerade einmal 12 Personen für Alte Geschichte und Altertumskunde immatrikuliert sowie 18 für klassische Archäologie.
Nadine Hoffmann




